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Handwerk sieht Chancen im Ruhrgebiet

News > 2018 > 2018 Quartal III - Juli - September
Die 3 Handwerkskammern Düsseldorf, Dortmund und Münster sowie die Kreishandwerkerschaft Herne nebst den weiteren 10 Kreishandwerkerschaften des Ruhrgebiets luden zu einem ersten Ruhr Forum Handwerk ein:
Dienstag, 4. September 2018, ab 18:00 Uhr, Erich-Brost-Pavillon, Zeche Zollverein in Essen

Programm
  • 19:00 Uhr - Begrüßung
    Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster
  • 19:20 Uhr - Impulsvortrag
    Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
  • 19:45 Uhr - Podiumsdiskussion
    Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr
    Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
    Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen
    Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund
    Susanne Timmermann, Lehrlingswartin der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen
    Moderation:
    Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
  • 21:00 Uhr - Schlußwort
    Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf
Leitvorstellungen des Handwerks
Gemeinsam haben die Handwerksorganisationen konkrete Leitvorstellungen entwickelt. „Im Ruhrgebiet hat man zu lange auf große Lösungen und auf politische Lenkung gesetzt. Wir brauchen nun einen Aufbruch zu einer selbstbewussten und vielfältigen Mittelstandsregion. Wir brauchen an der Ruhr mehr Freiraum für Unternehmertum und müssen dezentrale Strukturen stärken.“ betonen die 3 Kammerpräsidenten Andreas Ehlert (Düsseldorf), Berthold Schröder (Dortmund) und Hans Hund (Münster).
„Das Handwerk steht mit seinen 45.000 Betrieben, 282.000 Erwerbstätigen inklusive 19.000 Auszubildenden, die knapp 27 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, als starker Partner bereit, um Zukunftsthemen wie Wohnungsbau, Mobilität, Energietechnik der Region Ruhr anzupacken. Dafür müssen die politischen Rahmenbedingungen durch Land, Region und Kommunen mittelstandsfreundlicher gestaltet werden.“
Berufliche Bildung im Fokus
Um die Wachstums- und Innovationskräfte der Region zu stärken, richtet das Handwerk ein besonderes Augenmerk auf die berufliche Bildung. „Ein breit verankerter Mittelstand und eine exzellente Berufsbildung sind die beste Basis, um möglichst vielen Menschen einen Weg in den Arbeitsmarkt zu bahnen und zukunftsträchtige Branchen und Technologien in der Region zu stärken“, geben sich Ehlert, Schröder und Hund überzeugt.

Das politische Positionspapier der Handwerksorganisationen finden Sie hier.

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